Wäsche richtig sortieren: Farben, Stoffe und Temperaturen einfach erklärt
Wäsche sortieren soll Verfärbungen, Materialschäden und ungeeignete Waschprogramme vermeiden. Dafür musst du aber nicht jede Farbe separat waschen.
1. Pflegeetikett lesen
Das Etikett ist wichtiger als pauschale Waschregeln. Es zeigt unter anderem maximale Waschtemperatur und besondere Pflegehinweise.
2. Nach Farben sortieren
Eine praktische Grundaufteilung ist:
- weiß und sehr hell
- bunt und mittelhell
- dunkel und schwarz
Neue rote, blaue oder sehr dunkle Textilien können anfangs stärker Farbe abgeben.
3. Materialien berücksichtigen
Robuste Baumwolle verträgt andere Programme als Wolle, Seide oder Funktionsmaterialien. Empfindliche Stoffe gehören nicht automatisch in dieselbe Ladung wie Handtücher oder Jeans.
4. Verschmutzungsgrad beachten
Stark verschmutzte Arbeits- oder Reinigungstextilien sollten nicht mit leicht verschmutzter Alltagswäsche gemischt werden, wenn unterschiedliche Programme sinnvoll sind.
5. Trommel nicht überladen
Wäsche braucht Raum, damit Wasser und Waschmittel sie erreichen. Halte dich an die maximale Beladung des gewählten Programms.
| Gruppe | Typische Beispiele | Wichtig |
|---|---|---|
| Hell | weiße Shirts, helle Bettwäsche | Verfärbungen vermeiden |
| Dunkel | schwarze Shirts, dunkle Jeans | ähnliche Farbtöne |
| Empfindlich | Wolle, Seide, Feines | Pflegeetikett und Spezialprogramm |
Welche Temperatur ist richtig?
Die höchste mögliche Temperatur ist nicht automatisch notwendig. Viele Alltagsverschmutzungen werden bei niedrigen Temperaturen sauber. Entscheidend sind Pflegeetikett, Verschmutzung und gegebenenfalls besondere Hygieneanforderungen.
Passende Ratgeber
Für typische Spezialfälle findest du außerdem Handtücher richtig waschen und Bettwäsche richtig waschen.